Das ist der diagnostische Grundteil der Abrites-Software für Peugeot/Citroën: Sie ermittelt die tatsächlich verbauten Steuergeräte, liest und löscht die Fehlercodes, zeigt die Identifikationsdaten der Module und die Parameter in Echtzeit. Sie wird als erster Schritt vor jeder Sonderfunktion eingesetzt, weil sie bestätigt, dass die Diagnosekommunikation mit dem Fahrzeug sauber steht.
Benötigte Lizenzen
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Hardware / Kabel
AVDI
Ablauf
Das AVDI an die OBD-II-Buchse des Fahrzeugs anschließen und die Zündung einschalten, dann "Abrites Diagnostics for Peugeot/Citroën" starten. Die Diagnose läuft über den OBD-II-Stecker, das Interface unterstützt K-Line, CAN-BUS und UDS.
Im Hauptfenster findest du die vollständige Liste der unterstützten Module und darunter die Reiter für den Steuergeräte-Scan, das Löschen der DTC, die Fahrzeugauswahl und die "Special Functions".
Wenn du nur die für ein Fahrzeug typischen Module filtern willst, wähle Marke (Peugeot oder Citroën) und Modell aus: Du siehst dann alle Steuergeräte, die verbaut sein KÖNNTEN. Das heißt nicht, dass sie tatsächlich vorhanden sind – das hängt von Ausstattung und den vom Kunden bestellten Optionen ab.
Um nur die tatsächlich verbauten Module zu sehen, drücke "Scan for Units". Nach kurzer Zeit füllt sich die Liste ausschließlich mit den vorhandenen ECU samt der bereits ausgelesenen DTC je Steuergerät; im Auswahlmenü des Fahrzeugkontextes erscheint < Scan Result >.
Um zur vollständigen Ansicht zurückzukehren, wähle < All Units >, oder wähle direkt das Modell, um die fahrzeugspezifischen Einheiten zu filtern.
Um ein Modul nach Namen zu suchen, drücke "Filter" und gib einen Namensteil ein: Die Liste zeigt dann nur die Module, die dieses Wort enthalten, und der Kontext wechselt auf < Filtered >.
Doppelklick auf ein Modul stellt die Verbindung her: Es öffnet sich das Fenster mit den Identifikationsinformationen. Von hier aus kannst du die komplette Identifikation auslesen (Moduldetails, Softwarestände und sämtliche zugehörigen Daten) sowie DTC lesen/löschen.
Lies die Fehlercodes aus, um die Ursache der Störung einzugrenzen. Nach der Reparatur löschst du die DTC im einzelnen Modul oder verwendest die Schaltfläche "Clear All DTC's", um – wo möglich – alle gespeicherten Fehler in allen Einheiten zurückzusetzen.
Für die Echtzeitwerte nutzt du die Funktion "Data display": Sie zeigt die Live-Daten "on demand" aus den elektronischen Modulen (BSI, ECU usw.). Die "Live values" lassen sich als Liste oder über die Schaltfläche "Graph" als Diagramm darstellen.
Das Anzeigen und Zurücksetzen der Fehlerhistorie (error history) von BSI und ECU erfolgt über das diagnostische Hauptmenü.